Folienkleidung ohne Schwitzen !

Folienkleidung ohne Schwitzen ! (?)  (Seite ist noch im Aufbau, Sie können uns aber gern dazu fragen)

Wie Sie schon am Fragezeichen sehen können, ist das für viele Menschen ein Problem.

Aber es gibt einige zuverlässige Möglichkeiten, dieses Problem zu vermeiden oder zu verringern.

1. Temperierung: Da das Schwitzen  der Körpertemperaturregelung dient, darf man immer nur so viel anziehen, daß es der Körper nicht nötig hat, zu schwitzen.

2. Hautreaktion: Da die Haut von Natur aus immer eine gewisse Feuchtigkeit braucht, transpiriert sie auch dann, wenn es nicht zu warm ist, denn sie muß immer die über die Kleidung abgegebene Feuchtigkeit nachliefern. Wenn aber plötzlich wegen der Folienkleidung von außen keine Feuchtigkeit mehr weggenommen wird, entsteht ein unangenehmer Feuchtestau (Anorakeffekt) ! Die Lösung ist, die Haut langsam umzugewöhnen, was Monate dauern kann. –  Dazu fängt man zuerst mit kleinen Teilen an, wie Slip,BH,  Top, kurze Hosen, Ringer-Shirts (ohne Ärmel) und kann dann zumindest bei Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad nach und nach auf 100%Folienkleidung übergehen.

3. Bettwäsche aus Latex oder Folie.:  Solange der Körper sich noch nicht an das Material gewöhnt hat, kann man z.B. über das Latexlaken ein Baumwoll-Laken legen.

4. Lebensalter:  Im Altersbereich  unter 40 Jahren sind viele Körperreaktionen deutlich stärker als darüber, dadurch läßt auch das Schwitzen – bei Latex oder Folienkleidung bei Vielen Menschen ab ca. 30 deutlich nach. Vor Allem, wenn man Folienkleidung auch im Alltag gern trägt, wird es dadurch viel angenehmer und ermöglicht so eine Latex-Kleidung ohne irgendwelche textile (fremd-) Stoffe.

5. Hauttypen:  Schlanke Menschen und ältere ( so ab 30 ) neigen deutlich weniger zum Schwitzen als “rundliche” Typen.

6. Besondere Situationen: Der menschliche Körper hat eine sehr gute Temperaturregelung ! Allerdings gibt es in positiven ( gemeinsames Erleben von eng verbundenen Paaren) wie negativen (Schreck, Angst, große Enttäuschung ) Streß-Situationen eine kurzzeitige Temperaturerhöhung.

Bei negativem Stress wird  dieser “Angstschweiß” sehr unangenehm empfunden. Bei den angenehmeren Situationen stört das viel weniger – die zusätzliche Körperfeuchte kann sogar das Empfinden verstärken. Da wird es aber “danach” manchmal gar zu heiß, so daß man dann alles schnell abstreifen will.  Daher ist es gut, wenn die Umgebungstemperatur dann nicht zu hoch ist.

Jucken oder brennen am Ende von Hosenbeinen oder am Ende von Ärmeln kommt von der zu hohen Salzkonzentration durch getrockneten Schweiß her. Es ist nicht gefährlich, aber man sollte sich dann möglichst bald waschen bzw. duschen.  Der Schweiß ist salzhaltiges Wasser: wenn an den Armen und Beinen das Wasser verdunstet, bleibt das Salz auf der Haut zurück und diese Salzkonzentration greift die Haut an.  Leichtes Jucken – vor allem auch am Rücken kann von verstopften Talgdrüsen kommen, wo sich dann kleine Pickelchen bilden können. Das ist ungefährlich aber lästig.

Falls sich kleine Entzündungen auf der Haut bilden gibt es gute billiges Hausmittel wie z.B. Braunovidon Jod Salbe z.B. 10%  . da die für sehr viele Anwendungen brauchbar ist und Jahre lang haltbar ist, ist z.B. die 100g Tube anzuraten. Braunovidon ist für Latexkleidung unschädlich.

7. Hygiene und Pflege: Folienkleidung und Wäsche läßt sich sehr leicht reinigen, im Idealfall durch Abwischen mit einem feuchten Seifenlappen. Die Seifenreste sollen danach entfernt werden.  Besonders der Bereich im Schritt muß sauber gehalten werden um unangenehme Gerüche oder Hautirritationen zu vermeiden (Jucken, Brennen sind Warnzeichen). Die Folien selbst sind bei gutem Latex antibakteriell, da sie aber nicht wie z.B. Baumwolle die vom Körper abgegebene Feuchtigkeit aufsaugen, muß hier gerade darauf geachtet werden und eventuell eine aufsaugende Einlage verwendet werden.

Folienkleidung darf nur in Handwäsche gewaschen und nicht geschleudert werden. Latexartikel müssen nach dem Waschen unbedingt durch Puder (notfalls Mehl) oder Silikon vor dem Verkleben geschützt werden. Nasse Folienteile dürfen nie lange nass oder in Wasser liegenbleiben, da sie sonst schimmeln oder faulen.